Fenix UC30; Die Powerlampe

Ich war wirklich erstaunt wie ich sie das erste Mal anschaltet hab. Die UC30 kann Räume oder sogar ganze Felder ausleuchten. Ich benötige auch immer wieder beruflich eine starke und kompakte Lampe da ich des öfteren in dunklen Verteilern oder Kabelschächten unterwegs bin.

Da kam die Fenix wie gerufen. Sie ist auch mein Einstieg in die 18650er Lampenserie. Inzwischen habe ich 2 Taschenlampen die mit diesen Akkus betrieben werden können. Bei der anderen handelt es sich um eine UltraFire WF-501B. Diese ist ok, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist ob man mehr Geld ausgeben möchte. Teuer war die UltraFire mit ungefähr 15€ nicht gerade. Dafür bietet sie aber bei weiten auch nicht die Qualität einer Fenix, vor allem Gewinde sind teils sehr ungenau und dünn geschnitten. Aber nun wieder zurück zur UC30:

Die Verarbeitung ist, wie von Fenix gewohnt, sehr gut: Gewinde sind präzise geschnitten, es gibt keine scharfen Kanten und die Rändelung am Gehäuse ist sauber gemacht.  Den Akkudeckel muss man aber eh kaum öffnen, da die Lampe über USB bequem auflädt. Dazu ist an der Seite ein MicroUSB Anschluss vorhanden. Dank der ebenen Flächen am Akkudeckel kann Sie auch auf den Tisch gestellt werden und so als indirektes Raumlicht verwendet werden, was praktisch ist, wenn mal die Sicherung herausgeflogen ist oder man Nachts niemanden wecken möchte. Aufpassen muss man nur beim legen auf schrägen Flächen, dort rollt sie dann davon. Der Tastknopf dient bei der UC30 gleichzeitig als Ladeanzeige (wird Grün sobald voll). Dieser ist aus Gummi und fluoreszierend; leuchtet ganz leicht im dunklen und ist so gut zu finden. Wenn der Akkustand sich dem Ende neigt, beginnt der Knopf Rot zu blinken, wenn die Lampe an ist. Ich persönlich hätte aber einen Knopf aus Metall, wie bei der PD32 besser gefunden. Diese Lampe hat aber wieder keinen USB-Anschluss.

In Sachen Technik wird auch einiges geboten:
Die Lampe erreicht maximal 960 Lumen, was Immens hell ist für diese Größe. Im Turbo Modus erwärmt sich der Lampenkopf dabei deutlich fühlbar, aber nicht so heftig das man sich die Finger verbrennen würde. Nach 3min springt die Lampe in die vorherige Stufe um die LED zu schützen. Der Akku stellt 400 Lumen für 3 Stunden bereit, was ich für realistisch halte. Dabei handelt es sich um eine geschützte 18650 2600mAh LiIon-Rundzelle welche in der Lieferung dabei ist. Wer etwas mehr braucht, kann für circa 20€ einen 3400mAh Akku erwerben. Auch normale oder recycelte 18650er aus z.B. alten Notebookakkus lassen sich verwenden. Denkt aber daran das diese Zellen keinerlei Schutzschaltung haben und bei Kurzschluss anfangen zu Kokeln oder sogar explodieren können. Wahrscheinlich deswegen, dürfen diese laut Anleitung auch nicht in der Lampe geladen werden.

Fazit: Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt und das obwohl ich eigentlich etwas kleineres wollte mit nur einer AA Zelle (E12). Der Turbomodus ist super wenn man mal wieder eine Schraube verloren hat, damit sucht man wirklich nicht lange. Wasserdicht nach IPX8 ist sie auch noch! Ich will Sie nicht wieder hergeben und kann eine Empfehlung aussprechen. Preis/Leistung und Verarbeitung ist super.

Die Fotos im freiem wurden bei F/5 Blende mit 1/10sek Belichtung erstellt. ISO1600 mit einer EOS 1000D

 

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